Neue Möglichkeiten der Metallsortierung durch den Einsatz von Mehrsensorsystemen
Der industrielle Einsatz von sensorgestützten Sortiergeräten in der Metallaufbereitung begann Mitte der 90er Jahre mit der Sortierung der Nichteisenmetalle nach Farben.
Zunächst konnten nur die Buntmetalle von den Weißmetallen getrennt werden. Durch verbesserte Sensortechnik konnten schließlich auch die Buntmetalle Kupfer und Messing getrennt werden. Weitere Anwendungen in der Metallaufbereitung konnten durch die Entwicklung hochempfindlicher elektromagnetischer Sensoren erschlossen werden, die auch feinste Metallpartikel in einem verschiedene Restmetalle enthaltenden Isolierstoffstrom detektieren können. Diese Technologie stellt eine sinnvolle Ergänzung zur der sehr verbreiteten Wirbelstromscheidung (ECS) dar, da die Metallverluste durch nachschalten eines Sortiergerätes mit elektromagnetischer Sensorik vermieden werden können und eine nahezu metallfreie Isolierstofffraktion produziert werden kann. Durch die Kombination der genannten Sensoren in einem Sortiergerät können weitere Möglichkeiten der sensorgestützten Sortierung erschlossen werden.
Autor(en)
Dipl.-Ing. Hartmut Harbeck
Contentpartner
© Institut für anthropogene Stoffkreisläufe
Publikation
Sensor-Based Sorting & Control - 2004 (Mai 2004)
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