Welchen Beitrag kann die energetische Verwertung von Biomasse und Reststoffen zur Verminderung des Klimawandels leisten?

Der Klimawandel schreitet schneller voran und wird größere Schäden anrichten als bislang vermutet. Die Kosten der Emissionsvermeidung werden aufgrund von induziertem technischen Fortschritt aber geringer ausfallen als bislang postuliert.

Das Zeitfenster für ein gesellschaftliches Umsteuern zur Begrenzung der globalen Temperaturerhöhung auf 2 °C schließt sich schnell. Eine umfassende Emissionsvermeidung setzt eine kombinierte Strategie aus Energieeffizienzsteigerung, Kohlenstoffeinlagerung und erneuerbaren Energieträgern voraus. Biomasse-Energieträger können im Jahr 2050 wahrscheinlich ca. 10 % zur Primärenergieversorgung in Deutschland und ca. 15–20 % in Europa und im weltweiten Durchschnitt beitragen.
Autor(en)
Dr. Hermann Lotze-Campen
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
19. Kasseler Abfallforum (2007) (April 2007)
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