Abfallzwischenlager in der Praxis – Technik, Brandschutz und Kosten am Beispiel der Deponie "Kirschenplantage“ (Anaeroblager)

Die Abfallentsorgung Kreis Kassel betreibt auf der Deponie "Kirschenplantage" ein Abfallzwischenlager für Hausmüll und hausmüllähnliche Gewerbeabfälle. Die genehmigte Kapazität beträgt 120.000 Mg. Das Zwischenlager wurde auf einem in Betrieb befindlichen Abschnitt der Deponie errichtet, damit die vorhandene Infrastruktur (Basisabdichtung, Sickerwasser- und Gasfassung) genutzt werden kann.

Der Einbaubetrieb erfolgt unter den gleichen Bedingungen wie bei einem Regelbetrieb einer Deponie für Siedlungsabfälle. Das Zwischenlager wird dementsprechend als Anaeroblager betrieben.
Für den Rückbau des Abfalls müssen Maßnahmen zur Reduzierung der Geruchsemissionen ergriffen werden. Hierzu ist das Abfallzwischenlager auf aerobe Verhältnisse umzustellen. Dies soll unter Einsatz einer aktiven Belüftung bei gleichzeitiger Ablufterfassung durchgeführt werden.
Autor(en)
Dipl.-Ing. Hans-Andreas Krieter
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
19. Kasseler Abfallforum (2007) (April 2007)
Verkaufspreis
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