Trockenfermentation im kontinuierlichen Pfropfenstrom am Beispiel der Integration einer Kompogas-Vergärungsanlage in das bestehende Bioabfallkompostwerk Passau
Bereits seit mehreren Jahren bestand bei der AWG Donau-Wald mbH, Außernzell die Absicht, zur Verwertung der eigenen 20.000 Mg/a Bioabfall-Übermengen die eigenen Behandlungskapazitäten von 32.000 Mg/a zu erweitern.
Die Idee, hierzu eine Vergärungsanlage in das bestehende Kompostwerk Passau zu integrieren, wurde von der SIUS GmbH, Homburg entwickelt. Damit konnte der Durchsatz von 20.000 Mg/a auf 40.000 Mg/a gesteigert werden. Hierbei ist das besondere Konzept, dass man aus den vorhandenen biologischen Abfällen thermische und elektrische regenerative Energie gewinnt und trotzdem die hervorragenden düngenden Eigenschaften der Komposte behält. Man kombiniert die thermische mit der stofflichen Nutzung und entzieht die Biomasse nicht durch Verbrennung der Biosphäre.
Autor(en)
Michael Buchheit
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
19. Kasseler Abfallforum (2007) (April 2007)
Verkaufspreis
€ 11,00 oder im Premium-Abonnement enthalten