Stimulation des natürlichen Schadstoffabbaus mittels iSOC
Die Anwendung innovativer Techniken und/oder die Stimulierung natürlicher Abbauvorgänge zur Beseitigung von Schadstoffbelastungen im Grundwasser gewinnen an Bedeutung.
Gründe liegen sowohl in der Suche nach kostengünstigeren Alternativen zu bisher genutzten Techniken als auch in der Suche nach Instrumenten, welche bereits langjährig laufende Sanierungsmaßnahmen beschleunigen. Die Zugabe von Sauerstoff ins Grundwasser stellt speziell bei Anwendung des iSOC®-Verfahrens eine unproblematische Methode zur Stimulierung natürlicher Abbauprozesse dar. Ohne Förderung von belastetem Grundwasser lassen sich Schadstoffe wie Benzin, BTEX, MKW, MtBE, Naphthalin oder VC In-Situ abbauen. Die Anwendung des iSOC®-Verfahrens kann sowohl zur Beseitigung des Schadenherds als auch zur Kappung einer Fahne dienen. Vorteile des Verfahrens sind der geringe Durchmesser der Eingabebrunnen, der geringe Umfang benötigter Technik, die einfache Handhabung dieser Komponenten, das Fehlen von Steuerungstechnik sowie die geringen Wartungs- und Betriebskosten. Eine Vielzahl erfolgreicher Anwendungen weltweit belegen den Erfolg des iSOC®-Verfahrens.
Autor(en)
Dipl.-Ing. Jürgen Buhl
Contentpartner
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft
Publikation
DepoTech (2006) (November 2006)
Verkaufspreis
€ 5,00 oder im Premium-Abonnement enthalten