Die Chancen für CO2-Projekte auf osteuropäischen Deponien
Deponiegas besteht in der Regel bis zu 60 % aus Methan, welches als besonders schädlich für den anthropogenen Treibhauseffekt gilt.
Das Erwärmungspotential von Methan ist 21-mal höher und somit schädlicher als CO2. Dies macht Deponien für unbehandelten Kommunalmüll zu starken Emittenten von schädlichen Treibhausgasen und zu einem begehrten Ziel für JI (Joint Implementation)-Projekte. Daraus ergeben sich natürlich interessante Ansätze für Investitionen, um in osteuropäischen Deponien Gas zu fassen und zu verstromen. Da aber alle im Rahmen von Kyoto geförderten JI-Projekte von den gesetzlichen Rahmenbedingungen des jeweiligen Landes abhängig sind, ist es besonders wichtig sich den Stand der Gesetzgebung für Deponien anzusehen.
Autor(en)
A. Simader, C. Praher
Contentpartner
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft
Publikation
DepoTech (2006) (November 2006)
Verkaufspreis
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