Nanopartikel in Lebensmitteln und Kosmetika – wissenschaftliche und rechtliche Aspekte

Die Nanotechnologie ist auf dem Vormarsch. Neben der bereits seit längerem bestehenden Verwendung in Kosmetika nimmt der Einsatz bei der Herstellung von Lebensmitteln zu.

Dabei weisen Nanopartikel unterschiedliche physikalische und chemische Eigenschaften im Vergleich zum Ausgangsmaterial auf. Diese neuen Charakteristika machen den Einsatz von Nanopartikeln interessant für die Industrie, bringen aber auch das Risiko mit sich, Gesundheitsgefahren zu verursachen. Der rechtliche Rahmen für den Einsatz von Nanopartikeln in Lebensmitteln einerseits und Kosmetika andererseits ist unterschiedlich. Bei der Verwendung von Nanopartikeln in Lebensmitteln gerät man in den meisten Fällen in den Anwendungsbereich der Novel-Food-Verordnung oder der Lebensmittel-Zusatzstoff- Rahmenrichtlinie. Die Sicherheit des Einsatzes in Kosmetika ist nicht abschließend geklärt. Insofern sollten vorläufige Maßnahmen im Hinblick auf das Vorsorgeprinzip in Betracht gezogen werden.
Autor(en)
Andreas Meisterernst, Dr. Hannelore Daniel, Dr. Marion Thron
Contentpartner
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH
Publikation
StoffR 04 / 2006 (August 2006)
Verkaufspreis
€ 25,00