Die Stilllegung von nuklearen Anlagen

Strategien sowie rechtliche, technische und finanzielle Rahmenbedingungen

Bereits im Jahre 1979 wurde das Kernkraftwerk Niederaichbach vom damaligen Kernforschungszentrum Karlsruhe als Demonstrationsobjekt für die Stilllegung einer kerntechnischen Anlage ausgewählt und entsprechende Verträge mit der Nuklearindustrie abgeschlossen. Etwas früher in 1974 beendete das US Department of Energy (DOE) die Stilllegung des 22-MW-Reaktors Elk River. Darüber hinaus wurden in den USA seit Beginn der 60er Jahre Forschungsreaktoren und Prototyp-Anlagen stillgelegt. Die dabei gesammelten Erfahrungen sollten nicht einfach verloren gehen, sondern einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Folgerichtig gründete die OECDNuclear Energy Agency (NEA) im Jahre 1985 ein Gremium zum Austausch von Informationen über die weltweiten Stilllegungsaktivitäten unter dem Titel „International Cooperative Programme for the Exchange of Scientific and Technical Information Concerning Nuclear Installation Decommissioning Projects“ (CPD).
Autor(en)
Dr. Peter Fritz, Dipl.-Ing. Luis Valencia
Contentpartner
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH
Publikation
EurUp 03 / 2006 (Juni 2006)
Verkaufspreis
€ 32,00