Einsatzmöglichkeiten von Rest- und Abfallstoffen – insbesondere Klärschlamm – bei der Sicherung und Rekultivierung von Deponien
Die Regelungen der Deponieverordnung und der Deponieverwertungsverordnung beschränken in der Zukunft den Einsatz von Rest- und Abfallstoffen in Deponieoberflächenabdichtungen.
In den Komponenten Profilierungs-, Ausgleichs-, Dichtungsund Entwässerungsschicht werden im Wesentlichen nur noch mineralische und dabei weitgehend inerte Materialien zum Einsatz kommen. In der Rekultivierungsschicht können unter bestimmten Voraussetzungen weiterhin organische Materialien eingesetzt werden. Hier wird das aus wirtschaftlicher und ökologischer Sicht interessante Konzept einer Wasserhaushaltschicht auf Basis von Klärschlammerde vorgestellt. Ein Praxistest über sieben Messjahre in Großlysimetern zeigt eine Verringerung des Sickerwasseranfalls auf unter 10 % des Niederschlags und damit die grundsätzliche Funktionsfähigkeit der Wasserhaushaltsschicht.
Autor(en)
Dr.-Ing. Udo Pauly, Dipl.-Ing. Martin Peitzmeier, Stefan Rehfus
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
18. Kasseler Abfallforum (2006) (Mai 2006)
Verkaufspreis
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