Zwischenlager von unbehandeltem und teilstabilisiertem Restmüll
Die Kapazitäten zur Restabfallbehandlung sind weitestgehend ausgeschöpft.
Es besteht nur begrenzt die Möglichkeit, temporär bestehende Engpässe durch Nutzung noch freier Behandlungskapazitäten Dritter zu überbrücken – dies häufig verbunden mit Inkaufnahme nicht unerheblicher Transportaufwendungen. Die Zwischenlagerung für unterschiedliche Abfallprodukte stellt derzeit – zumindest rechtlich – die einzige Ausweichoption dar. Im vorliegenden Beitrag werden zunächst Status quo sowie kurz- und mittelfristige Perspektiven zur Restabfallbehandlung beschrieben. In Verbindung mit ersten Erfahrungen zur Leistungsfähigkeit der Behandlungstechnologien wird aufgezeigt, für welche Abfallqualitäten, Kapazitäten und Laufzeiten Übergangslösungen bereitzustellen sind. Konzeptionell Lösungsvorschläge zum Bau und Betrieb von Zwischenlagern bilden den Kern des Beitrages.
Autor(en)
Prof. Dr.-Ing. Klaus Fricke, Johann Roth, Dipl.-Geoökol. Tobias Bahr
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
18. Kasseler Abfallforum (2006) (Mai 2006)
Verkaufspreis
€ 16,00 oder im Premium-Abonnement enthalten