Neue konzeptionelle Ansätze zur Abfallentsorgung für Haushalte in Baden-Württemberg

Vor dem Hintergrund neuer Technologien zur Trennung und Aufbereitung von Abfällen sowie der an die Hausmüllentsorgung gestellten Anforderungen sind die derzeit verfolgten Strategien zu überdenken und anzupassen.

Dies ist Gegenstand eines Forschungsprojektes, das am Lehrstuhl für Abfallwirtschaft und Abluft an der Universität Stuttgart mit Förderung durch das Ministerium für Umwelt des Landes Baden-Württemberg bearbeitet wird. Das Projekt ist weitestgehend fertig gestellt und befindet sich in der Endabstimmungsphase. Ziel des Forschungsprojektes ist die Erarbeitung allgemein gültiger Empfehlungen für eine nachhaltige Abfallentsorgung. Hierbei sollen einerseits die bis dato etablierten Umweltstandards aufrechterhalten werden, andererseits wird die Vereinfachung der Abfallentsorgung insgesamt und insbesondere auch für die Haushalte angestrebt. Neben einer Vereinfachung der Sammel- und Entsorgungslogistik und der ggf. damit einhergehenden Reduzierung der Anzahl getrennt erfasster Stoffströme sollen auch ökonomische Einsparpotenziale identifiziert werden.
Autor(en)
o. Prof. Dr.-Ing. Martin Kranert, Dr.-Ing. Dipl.-Chem. Klaus Fischer, o. Prof. Dr.-Ing. Martin Kranert, Dipl.-Ing. Gerold Hafner, Nicolás Escalante Mora
Contentpartner
© Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft
Publikation
83. Abfalltechnisches Kolloquium (November 2005)
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