Integration einer Vergärungsanlage in eine Kompostierungsanlage zur Verarbeitung von Bioabfällen
Der Zweckverband Abfallwirtschaft Sachsen-Anhalt-Süd hat Ende 1999 eine Trommelkompostierungsanlage mit einer Verarbeitungskapazität von 12.000 t/a in Betrieb genommen.
Da es im Umfeld des Kompostwerkes, vor allem im Winterhalbjahr zu Geruchsproblemen gekommen ist, wurde nach der wirtschaftlichsten Lösung gesucht um die Anlage modular auf mindestens die doppelte Kapazität erweitern zu können bei gleichzeitiger Reduzierung der Geruchsfracht. Im April 2004 wurde eine einstufige Trockenvergärungsanlage in Betrieb genommen. Die technische Lösung wird detailliert beschrieben. Die Wirtschaftlichkeit der Kompostierung mit integrierter 1. Vergärungsstufe 15.000 t/a verbessert sich um 21 € pro Input nach Erweiterung auf 30.000 t/a um 37 € pro Input. Durch Austragungen von Schwermetallen und Salz über das Presswasser wird die Kompostqualität noch verbessert.
Autor(en)
Jürgen Dube
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
17. Kasseler Abfallforum (2005) (April 2005)
Verkaufspreis
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