Abfallwirtschaft in Deutschland nach dem 01.06.2005 – Konsequenzen für die Entsorgungswirtschaft aus Sicht der kommunalen Entsorgungswirtschaft

Abfallwirtschaft hat sich in den vergangenen rund zehn Jahren grundlegend verändert. Angestoßen durch das Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz, die Verordnungen zum Umgang mit Abfällen und die europäische Gesetzgebung, aber auch allein bedingt durch die technischen Entwicklungen auf dem Gebiet der Abfallbehandlung haben sich vor allem für die kommunale Abfallwirtschaft die Randbedingungen grundlegend geändert.

Spätestens seit Beginn dieses Jahrzehnts steht die kommunale Abfallwirtschaft am Scheideweg. Im Interesse eines gemeinwohlorientierten Citizen Value und der Planungssicherheit für den Gebührenzahler muss die kommunale Abfallwirtschaft ihre Kräfte gegenüber der Politik, dem Gesetzgeber, den Verbänden und der Europäischen Union bündeln. Insofern steht die kommunale Abfallwirtschaft für den Erhalt der Aufgaben im Rahmen der öffentlichen Daseinsvorsorge und den Erhalt der öffentlichen Kontrolle im Umgang mit Abfällen. Aber auch die bewährte Dualität zwischen kommunaler und privater Entsorgungswirtschaft soll fortgeführt werden.
Autor(en)
Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Ulrich Siechau
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
17. Kasseler Abfallforum (2005) (April 2005)
Verkaufspreis
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