Profilierung von Deponien durch Abfallumlagerung – Probleme und Möglichkeiten
Deponien werden in ihrer äußeren Form so gestaltet, dass anfallendes Oberflächenwasser im freien Gefälle abgeleitet werden kann. Die Deponieform (Deponiehülle) wird in der Planfeststellung festgeschrieben.
Mit dieser Festschreibung soll verhindert werden, dass Deponien höher als geplant aufgebaut werden, was beispielsweise Einflüsse auf das Landschaftsbild oder auf die kleinklimatischen Verhältnisse (Kaltluftabflüsse) haben könnte. Aber auch die auf die geplante Endhöhe dimensionierten technischen Sicherungseinrichtungen wie Basisabdichtung (Setzungen) oder Dränleitungen könnten bei einer außerplanmäßigen Überhöhung geschädigt werden. Eine Unterschreitung der maximalen Endhöhe dagegen ist problemlos, wenn die Mindestgefälle zur Wasserableitung eingehalten werden und die neue Deponieform der geplanten ähnelt.
Autor(en)
Dipl.- Ing. OBRa.D. Peter Bothmann
Contentpartner
© Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft
Publikation
Zeitgemäße Deponietechnik 2005 (Mai 2005)
Verkaufspreis
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