Senkung der statistischen Entropie der Siedlungsabfälle durch biologischen Abbau

Die Verteilung der einzelnen Stoffe in einem Stoffgemenge, hier im „Abfall", kann mathematisch analog zur thermischen Entropie als „stoffliche Entropie" beschrieben werden.

Da die Umkehr der stofflichen Entropie zur Konzentration stets eine thermische Entropie erfordert, gehört zu jeder stofflichen Entropie ein thermisches Entropieäquivalent. Die geringste Zunahme der Entropie und damit günstigsten Wirkungsgrad des Gesamtsystems erhält man, wenn man mit minimalem mechanischen Aufwand durch biologischen Abbau der niederkalorischen organischen Fraktion die Betriebsenergie zur Kanalisierung der Wert- und Schadstoffe gewinnt. Der Nachweis wurde im großtechnischen Maßstab geführt.
Autor(en)
H. Eschkötter, Dipl.-Ing. André Körtel, Prof. Dr.-Ing. Peter Spillmann
Contentpartner
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft
Publikation
DepoTech (2004) (September 2004)
Verkaufspreis
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