Standardisierte Ersatzbrennstoffe- Flucht aus dem Abfallregime?

Couragierte normative Vorhaben in Österreich bezüglich Ersatzbrennstoffe aus Abfällen wurden 2002 vorübergehend eingestellt, da ein ähnliches Vorhaben auf europäischer Ebene durch die CEN (Europäisches Komitee für Normung) ins Leben gerufen wurde.

Wesentliche Ziele sind Basisvorgaben für eine Standardisierung von aufbereiteten Abfällen zu finden, wie Qualitätssicherung, Klassifikation, Probenahme, Analysenmethoden etc.. Einmal mehr jedoch sind Aspekte der Kreislaufwirtschaft, Trennung zwischen Verwertung oder Beseitigung, sowie Überführung der Abfälle in einen Produktzyklus zu diskutieren, kritisch zu beleuchten und im Sinne der Abfallwirtschaft normative Vorgaben und Regelungen zu treffen. Die normativen Vorgaben sollen allgemein für Erzeuger, Verbraucher, sowie Behörde als Regelwerk dienen. Im Speziellen die WG 2 (working group), „Spezifikationen und Klassifikation“, versucht die Interessen sämtlicher Anwender zu berücksichtigen, wobei die Komplexität der Abfallzusammensetzung die Randbedingungen vorgibt.
Autor(en)
Dipl.-Ing. Eberhard Reil, Dipl.-Ing. Thomas Angerer
Contentpartner
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft
Publikation
DepoTech (2004) (September 2004)
Verkaufspreis
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