Der Zusatznutzen mathematisch-statistischer Methoden für die Stoffflussanalyse
Die Stoffflussanalyse (SFA) ist ein Werkzeug zur Beschreibung und Analyse beliebig komplizierter Systeme aus Technik oder Wirtschaft in stofflicher Hinsicht. SFAen werden aus einer Vielzahl unterschiedlicher Daten über Prozesse und Güterflüsse erstellt.
Die Datensuche ist mitunter der aufwendigste Teil einer SFA. Trotz aller Anstrengungen bei der Datensuche ist die Genauigkeit des Ergebnisses auf Grund der quantitativ und qualitativ ungenügenden Datengrundlage oft nicht zufriedenstellend. Prinzipiell sind alle Daten, die in eine SFA Eingang finden, mit Unsicherheiten behaftet. All diese Unsicherheiten wirken sich auf das Ergebnis und damit auf den Entscheidungsprozess aus. Bisher war es jedoch kaum üblich, die Aspekte der Unsicherheit in die Durchführung und Interpretation von SFAen zu integrieren. Nachfolgend werden einige wesentliche statistisch-mathematische Methoden vorgestellt, anhand derer 1. die Unsicherheit des Resultates quantifiziert und 2. die bestmögliche Information aus einer eingeschränkten Datengrundlage gezogen werden kann. Die Qualität von SFAen wird dadurch wesentlich verbessert.
Autor(en)
Professor Dipl.-Ing. Dr. Helmut Rechberger, Dipl.-Ing. Oliver Cencic
Contentpartner
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft
Publikation
DepoTech (2004) (September 2004)
Verkaufspreis
€ 5,00 oder im Premium-Abonnement enthalten