Revitalisierung eines Raffineriestandortes
Auf einer 120 ha großen Fläche in unmittelbarer Nähe eines Fließgewässers wurde eine der modernsten Raffinerien Deutschlands betrieben.
Nach Schließung des Standortes wurden umfangreiche Anstrengungen unternommen, um den hochwertigen Industriestandort mittels In-Situ Verfahren zu sanieren und einer industriellen Folgenutzung zuzuführen. Ein für die Region bedeutendes Investitionsvorhaben mit der Schaffung hunderter Arbeitsplätze konnte wegen der deutlichen Verkürzung der Zeitachse nur durch einen Paradigmenwechsel bei der Sanierungskonzeption realisiert werden. Ausschlag gebend für den Projekterfolg waren das verstärkte finanzielle Engagement des Auftraggebers und die Kooperationsbereitschaft und Flexibilität aller Beteiligten. Die intensive Grundwassernutzung des Investors stellte im Hinblick auf die konkurrierende Nutzung das Grundwassermodell und die Sanierungskonzeption vor neue Aufgaben, die mit Vernetzung der Information aus der Datenbank zufrieden stellend gelöst werden konnten. Die Bewältigung der logistischen Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Bodenmanagement, das Behördenmanagement zur Erlangung der erforderlichen Genehmigungen und die Lösung anspruchsvoller Probleme bei den Erdarbeiten am Hochwasserschutzdamm sicherten dem Investor die pünktliche Realisierung seines Projektes.
Autor(en)
K.-D. Braul
Contentpartner
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft
Publikation
DepoTech (2004) (September 2004)
Verkaufspreis
€ 5,00 oder im Premium-Abonnement enthalten