Sanierungsprojekt zur Totalsanierung der SMD Kölliken/Schweiz

Die Sondermülldeponie Kölliken wurde 1978-1985 durch ein Konsortium (Kantone Aargau und Zürich, Stadt Zürich und Basler Chemische Industrie) betrieben. 

Zufolge umweltrelevanter Unzulänglichkeiten wurde sie noch vor der vollständigen Verfüllung durch Verfügung des Gemeinderates geschlossen. Insgesamt wurden ca. 250.000 m3 bzw. 375.000 t Sonderabfälle in Fässern, Säcken sowie lose abgelagert. Seit 1986 wurden durch das Konsortium umfangreiche Erkundungs- und Sicherungsarbeiten im Umfang von rund 150 Mio. CHF durchgeführt. Da die Deponie weiterhin eine Gefährdung der nahe gelegenen Grundwasserleiter darstellt, soll sie gemäß Verfügung der kantonalen Aufsichtbehörde bis 2012 vollständig rückgebaut werden. Dazu werden eine Lagerhalle, eine Manipulationshalle und eine Abbauhalle errichtet. Die Abbauhalle wird entsprechend dem Rückbaufortschritt etappenweise umgesetzt. Der 2006 beginnende Rückbau soll Ende 2012 abgeschlossen sein. Die Kosten dafür belaufen sich auf 445 Mio. CHF.
Autor(en)
Contentpartner
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft
Publikation
DepoTech (2004) (September 2004)
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