Selektiver Aushub und Materialstromdokumentation am Beispiel der Altlastensanierung Urstein

In Urstein bei Salzburg erfolgte im Zeitraum zwischen April 2003 und April 2004 die Sanierung der beiden Altlasten S10 und S12 (Altlasten „Hausmüll“ und „Klärschlamm“). 

Durch eine detaillierte Vorerkundung (chemische Analytik, sensorische Beurteilung) sowie mittels selektivem Aushub wurde versucht, eine möglichst sortenreine Abtrennung der zu entsorgenden Abfälle von den zu verbleibenden Bodenaushüben/Baurestmassen zu erzielen. Demzufolge mussten vom Gesamtaushub (610.000 m³) nur etwa zwei Drittel extern entsorgt werden, der Rest konnte aufgrund der chemischen und geotechnischen Eignung der Wiederverfüllung zugeführt werden. Der Sanierungserfolg wurde entsprechend den behördlichen Auflagen anhand kontinuierlicher qualitativer und quantitativer Kontrollen sowie der eingehenden Dokumentation der Materialströme nachgewiesen.
Autor(en)
S. Reinsdorff, Astrid Brunner
Contentpartner
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft
Publikation
DepoTech (2004) (September 2004)
Verkaufspreis
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