Erkundung und Sicherung einer Verarbeitungsanlage der Kohlenwasserstoffindustrie
In der OMV werden zur Erkundung ölkontaminierter Flächen spezielle Verfahren der Mikrogeophysik, hauptsächlich geoelektrische Methoden, eingesetzt.
Aus den Kenngrößen spezifisch elektrische Widerstände“ der Bodenschichten können kontaminierte Standorte von deren ungestörten Umgebung hinreichend genau messtechnisch erfasst und beurteilt werden. Auf Basis durchgeführter Bodenuntersuchungen mittels geoelektrischer Tiefen- bzw. Widerstandskartierungen, Bodenschürfen und/oder Erkundungsbohrungen sowie entsprechender Wasseranalysen können gezielte Sicherungs- und Sanierungsvarianten entwickelt werden. Welche Variante zum Einsatz kommt, hängt einerseits von den Ausbreitungsmechanismen der Kohlenwasserstoffkontaminationen in den gesättigten bzw. ungesättigten Bodenzonen und andererseits von der Konsensfähigkeit der entsprechenden Aufsichtsbehörden, wie z.B. der Wasserrechtsbehörde, ab. In einem praktischen Anwendungsbeispiel wird die Erkundung, Bewertung, Sicherung und Teilsanierung eines ehemaligen Rohölverarbeitungsstandortes gezeigt.
Autor(en)
R. Bacher
Contentpartner
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft
Publikation
DepoTech (2004) (September 2004)
Verkaufspreis
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