Dampferzeugerkorrosion – Ursachen und Möglichkeiten ihrer Begrenzung

Bei der Verbrennung von Abfällen und Biomassen beeinflusst die Dampferzeugerkorrosion erheblich die Betriebskosten. Im Beitrag werden die Mechanismen der Korrosion durch thermodynamische Berechnungen der Reaktionen dargestellt.

Die Einflüsse auf die Korrosionsraten durch den Brennstoff, die Anlagengestaltung und die Verbrennungsbedingungen werden angegeben. Insbesondere wird auf die Bedeutung der Ausbildung von Belägen auf den Dampferzeugerrohren eingegangen. Für die Korrosionsgeschwindigkeit sind die Temperatur sowie der Sauerstoffpartialdruck am Reaktionsort von besonderer Bedeutung. Aus der Analyse von Ablagerungen oder Filterstäuben ergeben sich Möglichkeiten zur Bewertung des Korrosionsrisikos. Es wird ein Überblick über praktische Erfahrungen zur Minderung der Korrosionsgeschwindigkeiten gegeben. Dabei werden der Zusätze von Stoffen, die auf die Chloridbildung wirken, betrachtet. Neben den Prozessparametern sind besonders Schutzmaßnahmen an den Dampferzeugerrohren (korrosionsresistente Werkstoffe, Schalen, Cladding, thermisches Spritzen) für die Korrosionsminderung von Bedeutung.
Autor(en)
Professor Dr.-Ing. habil. Manfred Born, Dipl.-Verwaltungswirt (FH) Erich Fritz
Contentpartner
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft
Publikation
DepoTech (2004) (September 2004)
Verkaufspreis
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