Biomasse – Schlüsselstellung für den Klimaschutz?

Treibhauswirksame Spurengase in der Erdatmosphäre absorbieren und reflektieren aufgrund ihrer Absorptionseigenschaften einen Teil der Wärmestrahlung, die vom Erdboden und der Erdatmosphäre als Infrarotstrahlung abgegeben wird.

Die massive Freisetzung treibhauswirksamer Spurengase durch den Menschen hat zu Veränderungen der Gaszusammensetzung in der Atmosphäre und zu einer Verstärkung des Treibhauseffektes beigetragen, der voraussichtlich zu gravierenden Klimaveränderungen und Schädigungen führen wird. Obwohl das überaus komplexe Klimasystem nur bedingt modellierbar ist und deshalb eine exakte Vorhersage der Folgen einer globalen Anreicherung von CO2 und anderen Treibhausgasen in der Atmosphäre nicht möglich ist, sind die ersten Folgen der globalen Erwärmung wie der Rückgang der Gletscher oder die immer häufiger auftretenden Flutkatastrophen kaum noch zu leugnen. Obwohl die globale Durchschnittstemperatur auch in der Vergangenheit ständigen Schwankungen unterlag, kann mit Maßnahmen zur Reduktion der Treibhausgase nicht auf eine eindeutige Beweisführung der einzelnen Ursache-Wirkungsbeziehungen gewartet werden.
Autor(en)
Dipl.-Ing. Günter Dehoust
Contentpartner
© HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fakultät Ressourcenmanagement
Publikation
63. Symposium des ANS e.V. (November 2002)
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