Das aktuelle NRW-Rohstoffmonitoring im Lichte des gebotenen Infrastrukturausbaus (Art. 143h GG)

Reduzierter Abbau von Primärrohstoffen bei verstärktem Baurecycling, aber angesichts zahlreicher anstehender Infrastrukturprojekte – geht das? Die Aussagen des aktuellen NRW-Rohstoffmonitorings werden mit den Hintergründen von Art. 143h GG und seiner Umsetzung abgeglichen.

Nordrhein-Westfalen will kräftig in eine zukunftsfähige und moderne Infrastruktur investieren und trotz der steigenden Bautätigkeit den Abbau von Kies und Sand reduzieren. Das soll der 1. Rohstoffmonitoring-Bericht des RWI – Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung vom März 2026 zeigen. „Die Studie verdeutlicht, dass Effizienzgewinne in den kommenden Jahren eine zunehmende Bautätigkeit bei gleichzeitig sinkendem Abbaubedarf ermöglichen. Das Rohstoffmonitoring soll den Bedarf an Kies und Sand transparent machen und aufzeigen, ob und wie ein reduzierter Abbau möglich ist. Es erscheint ab sofort alle zwei Jahre."
 

Autor(en)
Prof. Dr. Walter Frenz,
Contentpartner
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH
Publikation
AbfallR 04 / 2026 (August 2026)
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