Globale Umweltüberwachung durch den Weltchemikalienrat

Der Verschmutzungskrise weltweit mit Multilateralismus und Wissenschaft begegnen

Im Juni 2025 wurden die Verhandlungen zum Weltchemikalienrat erfolgreich beendet. Somit wird ein internationales wissenschaftsbasiertes Gremiumetabliert werden, das aktuelle und wissenschaftlich fundierte Informationen über Chemikalien, Abfall und damit zusammenhängende Verschmutzung weltweit sammelt und im Sinne von politikrelevanten Bewältigungsstrategien und Maßnahmen aufbereitet. Die Aufgaben, die Arbeitsgrundlagen, die Organisation die Entscheidungsfindung und die Finanzierung des Weltchemikalienrates sind in Anlehnung an bestehende Gremien festgelegt. Aber es sind neben dem ersten Arbeitsprogramm u. a. Einzelheiten der prozeduralen Regeln auszuhandeln, z. B. zur Ausgestaltung des Interdisziplinären Expertenausschusses, zur Rolle von Beobachtern und zu Finanzierungsfragen. Zudem soll der Sitz des Ratssekretariats bestimmt werden. Diese Fragen werden an der ersten Arbeitssitzung desWeltchemikalienrates vom 2.–6.2.2026 in Genf diskutiert werden. Es bleibt also spannend.
Autor(en)
Anja Klauk
Contentpartner
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH
Publikation
StoffR 04 / 2025 (Dezember 2025)
Verkaufspreis
€ 25,00