Anforderungen an die Rechtssicherheit von Material Compliance Tools
Um Material-Compliance-Regelwerke wie REACH, RoHS & Co. sicherzustellen, sind Daten essenziell. Diese müssen in der Lieferkette recherchiert und rechtskonform validiert werden. Ein probates Mittel, um die erforderlichen Maßnahmen zu unterstützen, sind sogenannte Materialdatensysteme. Oftmals reichen gängige Systeme allerdings nicht aus, um eine hinreichend konforme Umsetzung zu belegen. Daher stellt sich die Frage, welchen Anforderungen ein Material Compliance Tool genügen muss, um für das Unternehmen Rechtssicherheit darzustellen.
Stoffrechtliche Vorgaben und Regelwerke wachsen stetig in ihrer Zahl und formulieren – vor allem im Bereich der Material Compliance – weitreichende Anforderungen, welche produktseitig umzusetzen sind. Dazu zählen u. a. die europäische Chemikalienverordnung REACH,1 die nationale Elektrostoffverordnung oder EU-RoHS-Richtlinie2 sowie die POP-Verordnung.3 Diese Vorgaben sind maßgeblich einzuhalten, um die Inverkehrbringungs- und Vertriebsfähigkeit des Produktes sicherzustellen und zukunftsfähig zu erhalten, 4 wie auch um weitreichende Haftungsrisiken zu minimieren.
Autor(en)
Stefan Nieser
Contentpartner
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH
Publikation
StoffR 01 / 2026 (April 2026)
Verkaufspreis
€ 25,00