Eine kurze Geschichte der Ewigkeitschemikalien PFAS
Die Stoffgruppe der PFAS, bekannt als „Ewigkeitschemikalien“, zeigt zwei Gesichter. Einerseits sind PFAS sehr begehrte und weit verbreitete Einsatzstoffe, beispielsweise in AFFF-Löschschäumen und Imprägniermitteln. Andererseits sind sie persistent und humantoxisch. Zudem gibt es Tausende verschiedener PFAS mit einer riesigen Spannweite hinsichtlich Einsatzgebieten, Toxizität und Umweltverhalten. Wichtige Aspekte zur PFAS-Umweltproblematik werden zusammengefasst.
Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen, bekannt unter der Abkürzung PFAS, sind eine vielfältige Stoffgruppe [1], [2]. Es gibt Tausende dieser fluorhaltigen Stoffe, die Industrie ist begeistert von deren Stoffeigenschaften, sie sind in vielen Produkten enthalten. Doch es gibt auch eine Kehrseite: Viele PFAS sind toxisch, sie sind persistent und auf dem ganzen Planeten zu finden, in Böden, Wildtieren, Nahrungsmitteln, Trinkwasser, auch in unserem Blut. Sie werden nie aus der Umwelt verschwinden, daher der Begriff „Ewigkeitschemikalien".
Autor(en)
Volker Zeisberger
Contentpartner
© Springer Vieweg
Publikation
Wasser und Abfall 06 / 2026 (Juni 2026)
Verkaufspreis
€ 10,00