Entstehung, Behandlung und Entsorgung von PFAS-haltigen Abfällen

Ein Überblick über die Möglichkeiten zur Entsorgung, gesicherten Verwahrung und Sanierung von PFAS-verunreinigten Böden wird gegeben. Untere anderem werden für die Beseitigung auf Deponien die Möglichkeiten zur Sickerwasserreinigung aufgezeigt. Aufgezeigt werden auch Bodenbehandlungsverfahren (thermische Behandlung, Bodenwäsche, Immobilisierung). Je ein Beispiel für die gesicherte Verwahrung in einem zeitlich befristeten Langzeitlager am Standort der Entnahme sowie der Untertageverwertung von PFAS-verunreinigten Böden als Versatzmaterial werden vorgestellt.

Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS, ältere Synonyme: PFT für Tenside oder PFC für Chemikalien) stellen ein großes Problem für alle Umweltkompartimente wie Wasser, Boden, Pflanzen und Lebewesen dar. Aufgrund ihrer äußerst stabilen Kohlenstoff- Fluor-Verbindung werden sie in der Umwelt so gut wie nicht abgebaut, sondern reichern sich dort an. „Gekommen um zu bleiben" oder „Ewigkeitschemikalien" sind die plakativen Überschriften zur Beschreibung dieses Phänomens. Eine weitere Anreicherung von PFAS in der Umwelt muss schnellstmöglich unterbunden werden [1].
Autor(en)
Thomas Egloffstein
Contentpartner
© Springer Vieweg
Publikation
Wasser und Abfall 06 / 2026 (Juni 2026)
Verkaufspreis
€ 10,00