Der Neckar - Lebensader Baden-Württembergs
Die Deutsche wasserhistorische Gesellschaft DWhG lud vom 30.10. bis 1.11.25 zu ihrer 37. Fachtagung nach Esslingen ein. Nach spannenden Vorträgen aus verschiedenen Perspektiven konnten neben den schönen Städten, wie Esslingen, Bad Urach und Tübingen, auch jüngst realisierte Maßnahmen begutachtet werden, die in den Vorträgen vorgestellt wurden.
Von der Quelle im Schwenninger Moos unterhalb der östlichen Hänge des Schwarzwaldes mündet der Neckar nach rd. 367 km bei Mannheim in den Oberrhein. Für die Schifffahrt und Energiegewinnung errichtete man schrittweise zwischen 1925 bis 1968 insgesamt 27 Staustufen. Dabei wird bis Plochingen über rd. 203 km ein beträchtlicher Höhenunterschied von rd. 161 m überwunden. Die Kanalisierung bedeutete aber gleichzeitig einen erheblichen Eingriff in die natürliche Umwelt und eine starke Veränderung des Landschaftsbildes. Von der Historie des Neckars, der Entwicklung der Kulturlandschaft bis zur heutigen Schifffahrt auf dieser Bundeswasserstraße, welche sogar als Denkmal der Industriekultur gilt, reichten die Tagungsbeiträge.
Autor(en)
Horst Geiger
Contentpartner
© Springer Vieweg
Publikation
WasserWirtschaft 06 / 2026 (Juni 2026)
Verkaufspreis
€ 10,00