FishLab Innsbruck - Forschung und Entwicklung hybrider Fischschutzsysteme an der Universität Innsbruck

Am Arbeitsbereich Wasserbau der Universität Innsbruck wird seit über zehn Jahren kontinuierlich und systematisch im Bereich des Fischschutzes an Wasserkraftanlagen geforscht. Mit dem FishLab als spezialisierte Forschungsinfrastruktur für ethohydraulische Untersuchungen wurde nun der konsequente nächste Schritt gegangen.

Am Arbeitsbereich Wasserbau der Universität Innsbruck wird seit über zehn Jahren kontinuierlich und systematisch im Bereich des Fischschutzes an Wasserkraftanlagen geforscht. Ausgangspunkt dieser Arbeiten waren Untersuchungen zu nicht elektrifizierten Seilrechen als rein mechanische Barrieren. Darauf aufbauend wurden Konzepte entwickelt, bei denen Seilrechen elektrifiziert wurden, um zusätzlich zur mechanischen Wirkung eine elektrische Verhaltensbarriere für Fische zu erzeugen. In weiteren Forschungsschritten wurden diese Ansätze modifiziert und erweitert, so dass heute verschiedene hybride Fischschutzsysteme zur Verfügung stehen, die mechanische und elektrische Wirkprinzipien gezielt kombinieren.
Autor(en)
Markus Aufleger, Felix Unterberger
Contentpartner
© Springer Vieweg
Publikation
WasserWirtschaft 06 / 2026 (Juni 2026)
Verkaufspreis
€ 10,00