Talsperren im Spannungsfeld von Nachhaltigkeit, Sicherheit und Monitoring: Herausforderungen und Lösungsansätze am Beispiel der Enguri-Staumauer
Dammbauwerke spielen seit mehr als 4 000 Jahren eine bedeutende Rolle in der Entwicklung der menschlichen Gesellschaft. Heute existieren weltweit mehr als 62 000 Stauanlagen für Bewässerung, Hochwasserschutz und Energieerzeugung. Der sichere und nachhaltige Betrieb dieser Anlagen ist in vielen Ländern von existenzieller Bedeutung. Vor diesem Hintergrund wurden im Rahmen der BMBF geförderten DAMAST-Projekte innovative und interdisziplinäre Monitoring-Strategien an der 271 m hohen Enguri-Staumauer, Georgien, entwickelt und erprobt.
Stauanlagen spielen eine entscheidende Rolle in der modernen Wasser- und Energieversorgung [1] und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDG), insbesondere zu SDG 6 „Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen", aber auch zu SDG 7 „Bezahlbare und saubere Energie". Diese wirken indirekt auf weitere Ziele wie SDG 2 „Kein Hunger" und SDG 13 „Maßnahmen zum Klimaschutz" ein, in denen Wasserqualität und dessen Verfügbarkeit eine zentrale Rolle einnimmt.
Autor(en)
Frank R. Schilling, Thomas Niederhuber, Birgit I. R. Müller, Andreas Kron, Hansjörg Kutterer
Contentpartner
© Springer Vieweg
Publikation
WasserWirtschaft 05 / 2026 (April 2026)
Verkaufspreis
€ 10,00