Economic Instruments of Protection of Nature and Biodiversity in the Law of Central European Countries

Trotz der relativ strengen gesetzlichen Regelung ausgewählter Naturräume verzeichnet die Europäische Union einen alarmierenden Rückgang der Biodiversität, der katastrophale Folgen haben könnte. In letzter Zeit ist ein zunehmender Trend erkennbar, nach neuen Wegen zu suchen, um die europäische Natur und Biodiversität wirksamer zu schützen. Eine Kategorie von Maßnahmen, die den Schutz von Natur und Biodiversität stärken könnte, sind wirtschaftliche Instrumente. Dieser Artikel untersucht die unterschiedlichen rechtlichen Rahmenbedingungen für wirtschaftliche Instrumente zum Schutz von Natur und Biodiversität in verschiedenen mitteleuropäischen Ländern, mit besonderem Fokus auf Gebühren als wirtschaftliche Instrumente, welche mit „negativen Anreizen“ arbeiten. Anhand mehrerer Beispiele aus Tschechien, der Slowakei, Polen, Österreich und Deutschland wird erläutert, was sie gemeinsam haben, worin sie sich unterscheiden und welche Konsequenzen dies für den Schutz von Natur und Biodiversität hat.

In this article, we would like to address probably the second most serious global environmental problem, namely the decline or outright loss of biodiversity (ecosystem, species and genetic biodiversity) as it occurs in the world today.
Autor(en)
Prof. Dr. Milan Damohorský and Dr. Jakub Kanický*
Contentpartner
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH
Publikation
EurUP 03 / 2025 (September 2025)
Verkaufspreis
€ 32,00