Talsperren im Wandel der Zeit
Die ältesten Talsperren der Neuzeit, gebaut als Bruchsteinmauern nach Vorstellungen von Otto Intze, sind heute über 100 Jahre alt. Für die wasserwirtschaftlichen Aufgaben gibt es Verschiebungen der Prioritäten in den einzelnen Nutzungen. Die Kommunikation und Darstellung der Wirksamkeit von Talsperren für die gesellschaftliche Akzeptanz ist bis heute ein Problem, so dass eine einfache Kennzahl aus dem Verhältnis von Stauvolumen zum Gesamteinzugsgebiet vorgeschlagen wird, um den Nutzen, aber auch die Grenzen der Wirkung von Talsperren deutlich zu machen.
Die ältesten
Talsperren in Nordrhein-Westfalen (NRW), erbaut nach den Vorstellungen des
Ingenieurs Prof. Dr. Otto Intze als gekrümmte Bruchsteinmauern, sind über 100
Jahre alt und bis auf wenige Ausnahmen erfüllen sie nach wie vor ihre
ursprünglichen wasserwirtschaftlichen Aufgaben. Im Laufe der Zeit haben sich
die klimatischen, wasserwirtschaftlichen und gesellschaftlichen Randbedingungen
stark verändert. Genau wie Intze vor über 100 Jahren steht die Wasserwirtschaft
heute wieder vor großen Herausforderungen, geeignete und nachhaltige Konzepte für
ein wasserwirtschaftliches Gesamtkonzept zu entwickeln und diese gegenüber der
Gesellschaft zu begründen.
Autor(en)
Dr.-Ing. Svenja Kemper, M.Sc. Mareike Lewe, Univ.-Prof. Dr.-Ing. Andreas Schlenkhoff
Contentpartner
© Springer Vieweg
Publikation
WasserWirtschaft 10 / 2025 (Oktober 2025)
Verkaufspreis
€ 10,00