Die Öffentlichkeitsbeteiligung in der Infrastrukturplanung im Rechtsvergleich

Der Ausbau der öffentlichen Infrastruktur führt regelmäßig zu Kontroversen. Auf der einen Seite bekämpfen betroffene Grundeigentümer oder Nachbarn ein Projekt, durch das sie ihr Eigentum verlieren oder zumindest Beeinträchtigungen erwarten. Zum anderen werden viele Planungen unter umweltpolitischen Aspekten und/oder im Hinblick auf ihr Kosten-Nutzen- Verhältnis in Zweifel gezogen. Nachdem in Deutschland die Diskussion durch das Bahnprojekt „Stuttgart 21“ angeheizt wurde, steht mittlerweile der Ausbau der Hochspannungsleitungen im Mittelpunkt der öffentlichen Auseinandersetzungen.

The comparative analysis gives an overview of the main common features, as well as the major differences, concerning public participation in infrastructure planning in ten European countries. Some basic requirements are found in the Aarhus Convention and the EU directives based on it. Nevertheless, the legal regimes for infrastructure planning are different in all countries and, therefore, the implementation of the Convention is not uniform. Examples from other countries may help to improve participatory procedures in order to strengthen the protection of the environment.

Autor*in Groß, Thomas
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Contentpartner
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH
Publikation
EurUp 01 / 2017 (Februar 2017)
Verkaufspreis
€ 32,00