Sanierungskonzept zur Ermittlung des ökologischen Verbesserungspotenzials

Durch die steigenden Bevölkerungszahlen wachsen auch der Bedarf und die Inanspruchnahme an Grund und Boden. Dies hat zur Folge, dass immer mehr Flächen bebaut und zu Siedlungs- und Verkehrsflächen umgewandelt werden. Die damit einhergehende Versiegelung der Böden wirkt sich negativ auf unser Ökosystem aus, da beispielsweise Hitze im Sommer unweigerlich gespeichert wird, Regenwasser nicht mehr in das Grundwassersystem eingeführt werden kann oder eine höhere Verdunstungsrate stattfindet.

Ressourceneffizienz, Recycling von Reststoffen sowie die Realisierung von neuen Kreislaufwirtschaftssystemen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Flächenrecycling ist ein wichtiges Instrument, um einen sparsamen und strategischen Umgang mit Grund und Boden gewährleisten zu können. Es ist jedoch oftmals mit der Problemstellung einer Altlast verknüpft. Daher eignen sich Konzepte zur Altlastensanierung hervorragend, um nicht nur Problemzonen urbar zu machen, sondern auch das ökologische Potenzial des Gebietes, am Standort Magdeburg/Buckau-Sülzehafen, zu verbessern.
Autor(en)
Tobias Peters
Contentpartner
© Springer Vieweg
Publikation
Wasser und Abfall 02-03 / 2025 (März 2025)
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