Anforderungen an Brüssel und Berlin bezüglich der Entwicklung des chemischen Kunststoffrecyclings

Das chemische Recycling macht im industriellen Kontext Fortschritte und erste Anlagen im Produktionsmaßstab befinden sich derzeit bereits in der Inbetriebnahme.

Trotzdem herrscht in einigen regulatorischen Bereichen dieser neuen Wertschöpfungskette rechtliche Unklarheit, wie die Umwandlung von Abfall zu Recyclingrohstoff einzuordnen ist. Dieser Artikel gibt einen Einblick in ausgewählte Beispiele, welche das Ende der Abfalleigenschaft, die Massenbilanzierung von Pyrolyseprodukten und das Deklarieren von Rezyklatanteilen in einem Endprodukt betreffen. Daraus kann ein Handlungsauftrag an den europäischen und deutschen Gesetzgeber abgeleitet werden, um einen klaren Rechtsrahmen für das chemische Kunststoffrecycling zu schaffen.
Autor(en)
Jürgen F. Ephan
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
36. Abfall- und Ressourcenforum (2025) (April 2025)
Verkaufspreis
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