Fischschutzmaßnahmen am Neckarkraftwerk Hirschhorn

Das Wasserkraftwerk Hirschhorn in Südhessen ist Bestandteil der Staustufe Hirschhorn, welche in den Jahren 1931 bis 1933 im Zuge des Neckarausbaus zur Bundeswasserstraße errichtet wurde. Die Staustufe besitzt eine Zweikammerschleuse, ein dreifeldriges Wehr umd in der Mitte sitzt das Wasserkraftwerk.

An großen Wasserkraftanlagen gibt es derzeit, was den Fischschutz anbetrifft, noch keinen Stand des Wissens und der Technik. Für eine der größten Wasserkraftanlagen am Neckar, dem Kraftwerk Hirschhorn, hat die Betreiberin Neckar AG daher neuartige Wege für den Fischschutz eingeschlagen. So wurde eine der beiden Bestandsturbinen in eine sogenannte fischfreundliche Turbine umgebaut, eine Elektroscheuchanlage im Einlaufbereich des Kraftwerks installiert sowie ein aufwendiges Fischmonitoring durchgeführt. Letzteres sollte die Wirkung der beiden umgesetzten Maßnahmen an Turbine und Scheuche untersuchen sowie die Veränderung zur Ist-Situation feststellen.
Autor(en)
Dipl.-Ing. Claudia Berger, Dipl.-Ing. (FH) Anja Nitschke, Dipl.-Ing. Christian Schnabel
Contentpartner
© Springer Vieweg
Publikation
WasserWirtschaft 12 / 2024 (Dezember 2024)
Verkaufspreis
€ 10,00