Nutzung von optimierten Fraktionen der Hausmüllverbrennungsasche als Gesteinskörnung und Zementersatz in Betonprodukten
Hausmüllverbrennungsaschen (HMV-Aschen) als größter Festrückstand nach der Abfallverbrennung können aufgrund ihrer chemischen und physikalischen Eigenschaften in Betonprodukten eingesetzt werden.
Aktuell werden HMV-Aschen in Deutschland hauptsächlich im Deponiebau verwertet oder deponiert. Im Rahmen des Forschungsprojekts HMV-Öko-Beton wurden ausgewählte Fraktionen der HMV-Asche durch geeignete Aufbereitungsschritte optimiert und anschließend als Gesteinskörnungs- und Zementersatz in Betonpflastersteinen erfolgreich eingesetzt. Dadurch konnten 60% der untersuchten HMV-Asche einem qualitätsgesicherten Recycling zugeführt werden. Aus ökologischer Sicht stellte sich die Verwertung von HMV-Aschen in Betonprodukten vorteilhaft dar, weil dadurch der CO2-Fußabdruck der erzeugten Betonpflastersteine je nach Rezeptur um 4% bis ca. 12% gegenüber konventionellen Betonpflastersteinen reduziert werden konnte und natürliche Rohstoffe geschont wurden.
Autor(en)
M.Sc. Iveta Vateva, Marcel Laabs, Bernhard Middendorf, Prof. Dr. David Laner
Contentpartner
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft
Publikation
Recy & Depotech (2024) (Dezember 2024)
Verkaufspreis
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