Beton in der Baustoff-Kreislaufwirtschaft: potenzieller Abfallverwerter und CO2-Speicher
Beton mit seiner potenziell vielfältigen Zusammensetzung ist ein „Konglomerat“, in welches sich aufbereitete Abfälle bzw. Reststoffe einbinden lassen. Sie können als Substitut für Gesteinskörnungen dienen sowie in der Feinfraktion enthalten sein, also im Zement und den Zusatzstoffen bzw. „supplementary cementitious materials“ (SCM).
Dies kann die Betongüte und Umweltauswirkungen allerdings sowohl positiv als auch negativ beeinflussen. In diesem Beitrag werden der Stand der Technik und die Potenziale für die Verwertung von Sekundärrohstoffen als Komponente des Betons diskutiert. So ist beispielsweise eine Erhöhung des Anteils an rezyklierten oder industriell aufbereiteten Gesteinskörnungen sowie neuen SCMs sowohl technologisch möglich als auch im Sinne der Ressourcenschonung durch Kreislaufwirtschaft wünschenswert. Dabei ist zu beachten, dass die mit der Zement- und Betonproduktion verbundenen CO2- Emissionen reduziert werden müssen. Dies gelingt vor allem durch das Verwenden emissionsarmer Bindemittel, performancebasierter Betonoptimierung sowie durch den Einsatz innovativer CO2-speichernder Stoffe im Beton.
Autor(en)
Dipl.-Ing. Joachim Juhart, Dr.-Ing. Sarah Steiner, Florian Steindl
Contentpartner
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft
Publikation
Recy & Depotech (2024) (Dezember 2024)
Verkaufspreis
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