Die „PFAS-Strategie“ im Rahmen der Vollziehung des Altlastensanierungsgesetzes
Die breite Anwendung per- und polyfluorierter Alkylsubstanzen (PFAS) in der Vergangenheit führt dazu, dass zahlreiche Altstandorte und Altablagerungen im Sinne des Altlastensanierungsgesetzes (ALSAG) als potentielle PFAS-Quellen in Frage kommen.
Um bei der Identifizierung von PFAS-Quellen möglichst rasch und effizient vorgehen zu können, wurden alle ALSAG-relevanten Themenbereiche analysiert und daraus erforderliche Maßnahmen für den ALSAG-Vollzug abgeleitet. Als wichtigste, kurzfristig umzusetzende Maßnahmen wurden folgende identifiziert: die systematische Erfassung und Untersuchung von Feuerlöschübungsplätzen, die Untersuchung von Altstandorten mit Fluorpolymerverwendung, von zivilen und militärischen Flughäfen, Raffinerien, großen Tanklagern, Galvanikbetrieben und großen Hausmülldeponien sowie die Etablierung eines PFAS-Forschungsschwerpunktes im Rahmen der Altlastenforschung gemäß Umweltförderungsgesetz.
Autor(en)
Gernot Döberl
Contentpartner
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft
Publikation
Recy & Depotech (2024) (Dezember 2024)
Verkaufspreis
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