Rückgewinnung von Wertmetallen aus feinen Deponiefraktionen

Pro Jahr fallen in Österreich ca. 658.000 t Rückstände aus Müllverbrennungsanlagen an. Rostaschen von einer Deponie in Kärnten wurden nach vor Ort stattfindender Aufbereitung, aber vor der Deponierung beprobt.

Die Proben wurden im Labormaßstab mittels Backenbrecher zerkleinert und anschließend gesiebt. Aufgrund unterschiedlicher Bruchcharakteristik der metallischen (duktil) und der mineralischen (spröde) Fraktion können diese durch eine Siebung getrennt werden. Der Anteil an rückgewinnbarer magnetischer Fraktion kann durch Zerkleinerung deutlich erhöht werden. Die mineralische Fraktion kann zusätzlich noch in einen magnetischen und einen nichtmagnetischen Teil unterschieden werden. Der magnetische, mineralische Teil gewinnt diese Eigenschaft durch einen hohen Anteil an Magnetit Kristallen. Aktuell wird versucht die metallische und die mineralische magnetische Fraktion anhand unterschiedlicher Suszeptibilitäten zu trennen.
Autor(en)
Paul Demschar, MSc Thomas Kremlicka, MSc. Philipp Sedlazeck
Contentpartner
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft
Publikation
Recy & Depotech (2024) (Dezember 2024)
Verkaufspreis
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