Tiefengeothermie als neue Dimension anthropogener Beeinträchtigungen
Die Nutzung der Energie aus der Tiefe ist in allen Fällen verbunden mit einem folgenhaften Eingriff in den Wasserhaushalt. Zur Einhaltung der wasserrechtlichen Belange fehlt ein Nachweis darüber, dass die Tiefengeothermie im Einklang mit anderen Nutzungen steht.
Es gibt zwei grundsätzliche Formen der Erdwärmenutzung, verbunden mit unterschiedlichen technischen Ansätzen, das sind die Oberflächennahe und die Tiefengeothermie.
Bei der Oberflächennahen Geothermie wird die Erdwärme durch Erdwärmekollektoren oder Sonden, mit Kühlflüssigkeit gefüllt, unterhalb der Geländeoberkante genutzt. Die Besonderheit besteht darin, dass sich die maximale Tiefe der Sonden nach der Lage der wasserabdichtenden Bodenschicht richtet, die im Untergrund als geologische Barriere funktioniert. Diese dichte Sperrschicht schützt den Trinkwasservorrat in den oberen Grundwasserstockwerken vor einer Vermischung und Verunreinigung durch Tiefengrundwasser.
Die Tiefengeothermie nutzt es aus, dass in großer Tiefe Gesteinstemperaturen von bis zu 100 °C und mehr vorhanden sind. Sie werden zur Stromerzeugung und Wärmeversorgung genutzt. Für diese Technik muss die abdichtende natürliche Tonschicht durchbohrt werden, um bis zu einer Tiefe von 5.000 m und mehr vorzudringen.
Bei der Oberflächennahen Geothermie wird die Erdwärme durch Erdwärmekollektoren oder Sonden, mit Kühlflüssigkeit gefüllt, unterhalb der Geländeoberkante genutzt. Die Besonderheit besteht darin, dass sich die maximale Tiefe der Sonden nach der Lage der wasserabdichtenden Bodenschicht richtet, die im Untergrund als geologische Barriere funktioniert. Diese dichte Sperrschicht schützt den Trinkwasservorrat in den oberen Grundwasserstockwerken vor einer Vermischung und Verunreinigung durch Tiefengrundwasser.
Die Tiefengeothermie nutzt es aus, dass in großer Tiefe Gesteinstemperaturen von bis zu 100 °C und mehr vorhanden sind. Sie werden zur Stromerzeugung und Wärmeversorgung genutzt. Für diese Technik muss die abdichtende natürliche Tonschicht durchbohrt werden, um bis zu einer Tiefe von 5.000 m und mehr vorzudringen.
Autor(en)
Dipl.-Ing. Christa Stiller-Ludwig
Contentpartner
© Springer Vieweg
Publikation
Wasser und Abfall 07-08 / 2024 (August 2024)
Verkaufspreis
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