Handlungsdilemma, Transformation und Transfer bei Risikokommunikation und Katastrophenschutz
Das Hochwasser 2021 hat viele Probleme der Risikokommunikation deutlich gemacht. Das betrifft das Rettungsgeschehen sowie auch die Umsetzung von Warnungen und Risikoanalysen. Im Nachgang zum Hochwasser ist zu prüfen, ob tatsächlich Veränderungen stattgefunden haben, wie diese Transformationen gemessen werden und wie Informationen und Wissen besser transferiert werden können.
Kommunikationsprobleme, insbesondere bei der Hochwasserwarnung, standen auch international beim Hochwasser 2021 medial im Zentrum der Berichterstattung, neben der Dramatik der Ereignisse, die unerwarteten Verluste an Menschenleben und offensichtlichen Problemen, die Lage bewältigen zu können. Daher sind Aspekte der Kommunikation im Umgang mit Krisen und Katastrophen ein besonders wichtiges Thema, das wissenschaftlich wie auch in der Praxis stärkere Beachtung finden muss. Bei Kommunikationsproblemen am Beispiel des Hochwassers 2021 denkt man zunächst einerseits an technische Kommunikationsprobleme wie etwa Wegfall des Mobilnetzes oder Probleme mit dem Digitalfunk der Behörden. Zum anderen denkt man auch an organisatorische Kommunikationsprozesse und die Kommunikation mit Bevölkerung und Öffentlichkeit in der Krise. Diese Aspekte wurden und müssen weiter aufgearbeitet werden. Häufig werden sie unter dem Begriff Krisenkommunikation zusammengefasst.
Demgegenüber befasst sich die Risikokommunikation schwerpunktmäßig mit allen Kommunikationsmaßnahmen, die im Vorfeld einer Krise oder Katastrophe getroffen werden können, um mit dem Risiko besser umgehen zu können.
Demgegenüber befasst sich die Risikokommunikation schwerpunktmäßig mit allen Kommunikationsmaßnahmen, die im Vorfeld einer Krise oder Katastrophe getroffen werden können, um mit dem Risiko besser umgehen zu können.
Autor(en)
Alexander Fekete
Contentpartner
© Springer Vieweg
Publikation
Wasser und Abfall 05 / 2024 (Mai 2024)
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