Zur Machbarkeit eines Tunnels zur Hochwasserentlastung von der Ahr in den Rhein

Das Juli-Hochwasser 2021 in Mitteleuropa verursachte in Deutschland Schäden von ca. 32,7 Mrd. € und es sind über 180 Menschen gestorben. Neben den zahlreichen Toten wurden Wohnhäuser und große Teile der Infrastruktur in den betroffenen Gebieten stark beschädigt oder sogar vollständig zerstört.

Der Bau eines Hochwasserentlastungstunnels in den Rhein kursiert im Ahrtal als möglicher Lösungsvorschlag zur Bewältigung zukünftiger Extremhochwasser. Eine grobe Planung zeigt, dass das Ziel, den Hochwasserschutz im Ahrtal zu verbessern, nicht über einen Hochwasserentlastungstunnel erreicht werden kann. Die Betroffenheit für Unterlieger würde sich zwar verringern, dies geht aber mit einer deutlich erhöhten Betroffenheit z. B. für Altenahr einher.
Autor(en)
Charlotte Seckler, Stefanie Wolf
Contentpartner
© Springer Vieweg
Publikation
Wasser und Abfall 05 / 2024 (Mai 2024)
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