Interviewstudie zu Resilienzstrategien für die Wasserversorgung

Stakeholder der Wasserversorgung wurden zu Ansätzen im Umgang mit Wassermangellagen befragt, um Wünsche, Befürchtungen und Erwartungen bezüglich der Definition von Weiterentwicklungspotenzialen offenzulegen. Kernbefunde umfassen die Problematisierung der Klimakrise und eines angelnden Bewusstseins für die Ressource Wasser sowie eine ambivalente Einschätzung technischer Neuerungen.

Das Projekt aKtIv (Förderkennzeichen: 13N16399), das im Rahmen der zivilen Sicherheitsforschung durch das BMBF gefördert wird, zielt auf die Erhöhung der Resilienz der kritischen Infrastruktur „Wasserversorgung“ in Wassermangellagen durch Entwicklung einer agile(re)n Netzsteuerung. Durch interdisziplinäre Einbindung von Anwendern, Wissenschaft und Wirtschaft wird hierfür ein Digitaler Zwilling der Wasserversorgungsstruktur entwickelt. Dieser soll Wasserversorgungsunternehmen und Entscheidungsträger dazu befähigen, das komplexe System der Wasserbereitstellung und Wasserbedarfsdeckung besser zu überblicken. Zusätzlich werden sie darin unterstützt, frühzeitig effektive Regelentscheidungen zur Vermeidung oder gezielten Bewältigung von kritischen Systemzuständen oder Ausfällen der Trinkwasserversorgung zu treffen.
Autor(en)
Jonathan Lübke, Friedrich Gabel
Contentpartner
© Springer Vieweg
Publikation
Wasser und Abfall 02-03 / 2024 (März 2024)
Verkaufspreis
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