Projektbegriff, Verträglichkeitsprüfung, Öffentlichkeitsbeteiligung und Vereinsklagerecht bei der Waldbewirtschaftung in Natura 2000-Gebieten

Gemäß Art. 6 Abs. 2 FFH-RL müssen die Mitgliedstaaten geeignete Maßnahmen treffen, um in Natura 2000-Gebieten die Verschlechterung der natürlichen Lebensräume und der Habitate der Arten zu vermeiden, ebenso Störungen von Arten, für die die Gebiete ausgewiesen worden sind, sofern solche Störungen sich im Hinblick auf die Ziele dieser Richtlinie erheblich auswirken können. Dementsprechend verbietet § 33 Abs. 1 S. 1 BNatSchG alle Veränderungen und Störungen, die solche Wirkungen haben können.

The effects of the Natura 2000 legal regime on forest management in Natura 2000 sites have long been a blank spot on the legal map. In 2018, the ECJ commented on fundamental issues in its Bialowieza ruling. Subsequently, two higher administrative courts dealt with forest management plans in special areas of conservation. Not only problems of the Habitats Directive and its implementation had to be clarified but also the question of a necessary public participation in behalf of forest management plans according to the Aarhus Convention. The following article explores and amplifies these issues.
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Publikation
EurUp 01 / 2021 (Februar 2021)
Verkaufspreis
€ 32,00