Maßnahmen zur Verhinderung von Bränden und zum Umgang mit Batteriebränden in der Entsorgungsbranche
Immer mehr Geräte werden mit deutlich leistungsstärkeren und damit auch „brandgefährlicheren“ Akkus ausgestattet, um dem Wunsch der Bürger nach mehr Unabhängigkeit und Mobilität Rechnung zu tragen. Von besonderer Bedeutung sind Lithium- Ionen-Batterien, die vor ca. 15 Jahren auf dem Markt kamen und ihr Lebensende erreicht haben, weswegen ihr Anteil am Altbatterieaufkommen kontinuierlich wächst.
Der Anteil von Lithiumbatterien in der Entsorgung nimmt stetig zu und damit auch die Brandrisiken für die Entsorgungsbranche. Erhebliche (Sach-)Schäden an Müllsammelfahrzeugen und Sortier- und Behandlungsanlagen sind die Folge. Aufgrund zahlreicher Fehlwürfe sind nahezu alle Fraktionen des Siedlungsabfalls betroffen. Der wirtschaftliche Schaden ist für die Unternehmen immens, Versicherungskosten kaum mehr zu tragen bzw. Anlagen nicht mehr versicherbar. Ohne Gegenmaßnahmen kann die Entsorgungssicherheit immer weniger gewährleistet werden. Der BDE setzt sich für vielfältige Maßnahmen im Bereich der Prävention und des Brandschutzes ein. Der Ausbau der Herstellerverantwortung in Form eines Batteriepfands und eines Batteriefonds sollte dabei im Vordergrund stehen.
Autor(en)
Sascha Roth
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
35. Abfall- und Ressourcenforum (2024) (April 2024)
Verkaufspreis
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