Bioabfallwirtschaft 2030 – Potenziale, Herausforderungen und Hemmnisse, Sicht eines Betreibers
Die Bioabfallwirtschaft wird aktuell nicht als ganzheitliches System betrachtet. Sammlung, Transport, Verwertung auf den Böden gehören zusammen. Immer wieder kommt es zu Anpassungen – ob politische Willensbekundungen oder gesetzlichen Vorgaben –, die nur einzelne Aspekte herausgreifen, die Konsequenzen für das System sind jedoch nicht betrachtet.
Ressourcen werden immer knapper, die konsequente Nutzung der vorhandenen Potenziale im Bereich Bio- und Grüngut ist eine zwingend notwendige Konsequenz. Zu viele politische Willenserklärungen bleiben auf der Strecke liegen und kommen nicht an. Die Komplexität der Bioabfallwirtschaft verbunden mit der Düngewirtschaft wird auf politischer, gesetzgeberischer Ebene zu selten miteinander verknüpft. Ziel muss es sein, politische Willensbekundungen in eine möglichst bürokratiearme Umsetzung zu bringen und Hemmnisse durch unterschiedliche – nicht aufeinander abgestimmte – Gesetze auszuschließen. Das Bewusstsein zu saubererem Input ist weiter zu forcieren und beim Anfall zu bündeln, um entsprechende Produkte mit den von allen gewünschten Reinheitsgraden produzieren zu können. Technik kann nicht alles!
Autor(en)
Frank Schwarz
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
35. Abfall- und Ressourcenforum (2024) (April 2024)
Verkaufspreis
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