Raumplanerische Ansätze für die Etablierung einer regionalen Wasserstoffwirtschaft
CO2-Emissionen werden derzeit viele Diskussionen geführt. Ein aktuelles Beispiel ist das neue Gebäudeenergiegesetz, das voraussichtlich noch in diesem Jahr verabschiedet werden soll. Wasserstoff als Energieträger wird in diesem Zusammenhang oft als praktische Option betrachtet, da er in verschiedenen Sektoren zur Strom- und Wärmeerzeugung, als Kraftstoff und in der chemischen Industrie genutzt werden kann.
Eine Wasserstoffwirtschaft kann regionale Strukturen unabhängiger von fossilen Energieträgern machen. Dies erfordert eine umfassende Transformation des Energiesystems. Werden jedoch Methoden und Leitbilder der Raumplanung bereits in initialen Planungsphasen einbezogen, können Synergien geschaffen werden, die eine nachhaltige Raumentwicklung begünstigen und Genehmigungsverfahren vereinfachen können. Diese Aspekte wurden im Kontext der Wasserstoffwertschöpfungskette analysiert und in einem Experteninterview praxisnah erörtert.
Autor(en)
Caroline Andersen, Dominik Coquette
Contentpartner
© Springer Vieweg
Publikation
Wasser und Abfall 07-08 / 2023 (August 2023)
Verkaufspreis
€ 10,00 oder im Premium-Abonnement enthalten