Rechtliche Ansätze zur Vermeidung und Bewältigung der Wasserknappheit

Das deutsche Wasserrecht ist ein Wasserrecht für ein wasserreiches Land. In Anknüpfung an die vorkonstitutionellen Kodifikationen der deutschen Staaten wurde mit dem 1960 in Kraft getretenen Wasserhaushaltsgesetz (WHG) ein öffentlich-rechtlicher Ordnungsrahmen für die Nutzung der Gewässer durch den Menschen geschaffen, der eine gerechte Zuteilung der natürlichen Ressourcen für die Sicherstellung der Bevölkerung mit Trink- und Brauchwasser im Wiederaufbau nach dem zweiten Weltkrieg gewährleisten sollte.

Das geltende Wasserrecht trifft kaum spezifische Regelungen für die neuartigen Aufgaben der Vermeidung und Bewältigung zunehmender Wasserknappheit im Klimawandel. Aber auch schon nach aktueller Rechtslage können praktisch durchaus tragfähige erste Lösungen etwa für ein Niederschlagsund Trockenheitsmanagement oder die Moderierung von Wassernutzungskonflikten entwickelt werden. Exemplarisch werden Rechtsfragen erörtert.
Autor(en)
Prof. Dr. Michael Reinhardt
Contentpartner
© Springer Vieweg
Publikation
Wasser und Abfall 05 / 2023 (Mai 2023)
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